Eine Hand hält ein Floß aus Holzstücken auf einem Wasserteich, auf dem ein Zettel und Blüten liegen.

Abschied zu nehmen von einem nahen Menschen ist ein wichtiges Ritual, das Kraft geben kann für die Zeit der Trauer, die Zukunft ohne diesen Menschen.

Die Abschiedszeremonie spielt darin eine besondere Rolle: sich auf die Person zu besinnen, die gegangen ist, und das einzigartige Leben zu feiern, das ein Ende gefunden hat.

Doch auch schon zu Lebzeiten lassen sich Worte finden, die bleiben – in einer Art Erinnerungstruhe voller Geschichten, persönlicher Gedanken, Trost und Lebensratschlägen für die Menschen, die man liebt und die zurückgelassen werden, vor allem Kinder oder Enkelkinder.

Die richtigen Worte zu finden ist schwierig: sowohl solche, die einem verstorbenen Menschen gerecht werden und die Zurückbleibenden trösten sollen, als auch solche, die eine sterbende Person selbst hinterlassen möchte, um Erinnerungen und Gegenwärtigkeit zu bewahren für - oder trotz - einer Zukunft ohne sie.

Dabei möchte ich Sie begleiten.

Nahaufnahme eines lachenden Frauenkopfes mit kurzen, lockigen Haaren, Brille und Ohrringen vor einem neutralen Hintergrund.

Über mich

Mit journalistischer Ausbildung sowie Studiengängen im Bereich soziale Forschung und Inklusion habe ich über 20 Jahre in der Entwicklungshilfe gearbeitet und in verschiedenen Ländern und Kulturen gelebt.

In meiner Arbeit ging es vor allem um Menschen in schwierigen Lebensumständen mit unterschiedlichen Hintergründen. Dabei war es wichtig, auf sensible und respektvolle Weise über das Leben der Menschen zu erfahren, zu lernen, mit ihnen zu planen und auch über sie zu berichten. Im Laufe der Jahre war bei dieser Arbeit der Tod nicht selten ein Begleiter. Der Reichtum an Ritualen und Bestattungskulturen bezeugt die Natürlichkeit des Wechsels vom Leben zum Tod, so schwer und schmerzhaft dieser Übergang auch ist.

Ich habe selbst mehrere enge Freund*innen ganz unerwartet und viel zu früh verloren, ohne die Gelegenheit, mich auf diese endgültige Trennung vorbereiten und verabschieden zu können. Bei der Beerdigung meines Vaters konnte ich selbst nicht anwesend sein. In all diesen Fällen musste ich meine eigenen Abschiedsrituale entwickeln, um mit dem Verlust fertig zu werden.

Aufgrund dieser eindrücklichen Erfahrungen sehe ich es als Privileg, Menschen beim Prozess und Ritual des Abschieds unterstützen zu dürfen.

Kontakt

Sie erreichen mich unter

Email: info@abschiedsworte-andrae.de

Telefon: 01701 861761